Vertrauen in der Hundeerziehung

Zuversicht statt Zweifel

Gegenseitiges Vertrauen ist die Basis einer gesunden Mensch-Hund-Beziehung. Die eigene Einstellung sowie unser Blickwinkel spielen dabei eine wichtige Rolle und beeinflussen auch das Befinden des Vierbeiners.

 

Nicht nur in ihrem eigenen Alltag, auch in der Hundeerziehung leben viele Halter nach dem Motto „Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser“. Genauer betrachtet steckt in der Redewendung jedoch ein Widerspruch. Denn auch wenn eine „emotionale Zuversicht“ durch Erfahrungen geprägt ist, bezieht sie sich stets auf Ereignisse in der Zukunft. Könnten wir diese vorhersagen, bräuchten wir kein Vertrauen. Aber genau das ist eben nicht möglich, insofern erfordert es einfach etwas Mut zum Risiko. Vertrauen schafft Freiräume und Gelegenheiten für ein gemeinsames Wachstum. Selbstsichere Menschen mit einer positiven Grundstimmung, in der Respekt, Toleranz, Wertschätzung und Empathie vorherrschen, gewähren sozusagen per se einen Vertrauensvorschuss. Ängstliche Bedenkenträger dagegen tun sich eher schwer und werden ihre Haltung automatisch auf ihren Hund übertragen. Es ist also irgendwie einleuchtend, dass unsere innere Einstellung auch die Sichtweise unseres besten Freundes beeinflusst. Schließlich wissen wir ja, dass dieser nicht nur unsere Stimmungen aufnimmt, sondern selber ein individuelles Wesen mit eigener Prägung ist.

 

Wie kann das Vertrauen zwischen Hund und Halter aufgebaut bzw. gefördert werden? Dies und mehr erfahren Sie in der aktuellen Ausgabe.