Nahrungsergänzungen und die richtige Pflege unterstützen Hunde bei vielen gesundheitlichen Problemen. Das gilt auch für die natürlichen und veganen Produkte des jungen Unternehmens noms+. Zahnpflege ist wichtig – doch was hilft wirklich gegen Maulgeruch und Zahnbelag?
Sunna Becker und Lukas Wenig setzen bei noms+ auf tier- und klimafreundliche Rohstoffe sowie auf eine optimale Dosierung und verzichten bewusst auf unnötige Füllstoffe. Für sie gehört die regelmäßige Pfleger der Beißerchern zur Gesundheitsvorsorge der Hunde mit dazu. Vernachlässigte Hygiene führt häufig zu Zahnbelag, Zahnfleischentzündungen, üblem Maulgeruch und Appetitlosigkeit.
Mit den Kausticks, dem Dental-Spray und dem Zahnpflege-Fingerling von noms+ ist es ganz einfach, täglich einen wichtigen Beitrag zur Zahngesundheit des besten Freundes zu leisten. So lassens sich später Zahnfleischerkrankungen oder eine teure Zahnsteinentfernung unter Vollnarkose vermeiden. Eine gesunde Maulflora wirkt sich zudem direkt auf das Immunsystem aus. https://www.nomsplus.de
Drei Hunde durften im Auftrag von CITY DOG testen. Hier lest ihr, wie die Produkte bei ihnen ankommen:
Wächter – Sprühen statt schrubben

Für den Rauhaardackel ist Zahnpflege bisher ein Tabu gewesen. In jungen Jahren hat er noch gerne Knochen abgenagt, doch mit über 12 hat er daran keine Freude mehr. Ich habe ihm nie die Zähne geputzt. Jetzt im höheren Alter sehe ich die Folgen deutlich: Wächter starken Mundgeruch, leidet an Plaque und das Fressen fällt ihm oft schwer. Eine Zahnsteinentfernug mit Sedierung kommt wegen seines Herzfehlers nicht infrage. Deshalb hoffe ich, dass uns das Dentalspray von noms+ helfen kann.
Anwendung & Dosierung
Das Dentalspray besteht aus rein natürlichen Inhaltsstoffen wie Fruchtextrakten der Grapefruit, Minze, Grüntee und Mineralsalzen. Zusätzlich soll der EM-aktivierte Schutzkomplex den pH-Wert im Maul neutralisieren, die Produktion von Verdauungs-Enzymen anregen und fauligen Atem reduzieren. Die Empfehlung lautet zwei bis drei Sprühstöße pro Tag direkt auf die Lefze zu geben.
Beobachtende Wirkung
Anders als mit dem Spray würde ich bei Wächter keine Zahnpflege hinbekommen. Der Hersteller empfiehlt, das Produkt zur Eingewöhnung zunächst zwei Tage lang auf das Futter zu geben. Wächter schnüffelt zwar skeptisch an seinem Napf, aus dem es nun etwas anders riecht. Glücklicherweise stört es ihn nicht und so beginne ich am dritten Tag mit der eigentlichen Anwendung. Wer einen Dackel hat, weiß, welche Reaktion zu erwarten ist. Aber dieses Mal gebe ich nicht nach. Ich nutze aber die Abendstunden, wenn Wächter müde ist, um das Dentalspray direkt auf die Lefze aufzutragen.
Nach circa drei Wochen bemerke ich erste Veränderungen: Der Atem meines Hundes riecht deutlich besser. Der Zahnstein ist hartnäckig, das war zu erwarten.
Fazit
Ich bin sehr zufrieden mit dem Dentalspray von noms+. Es hilft auf jeden Fall den unangenehmen Maulgeruch zu verringern. Die mangelhafte Zahnhygiene der vergangenen Jahre kann ich damit natürlich nicht rückgängig machen, doch nach dauerhafter Anwendung löst sich etwas Zahnstein. Zumindest so viel, dass meine Tierärztin rät, das Produkt weiter zu verwenden, um den drohenden Zahnverlust hinauszuzögern. Die Anwendung ist schnell und einfach, selbst bei einem störrischen Dackel. Beim Preis habe ich erst geschluckt, finde ihn aber angesichts der positiven Wirkung absolut gerechtfertigt.
Lilo – Bürstenfrust verhindern

Meine Mischlingshündin ist gerade sechs Monate alt, und ich möchte ihr von Anfang an die Zähne putzen. Doch Lilo ist aber ein sehr lebhafter Hund, der noch nichts kennt und total ungeduldig ist. Mit einer klassischen Zahnbürste brauche ich ihr gar nicht zu kommen, die findet sie einfach nur beänstigend und ich für ihr kleines Mäulchen wenig geeignet. Der Fingerling von noms+ könnte also eine gute Alternative sein und wir testen ihn ganz ohne Zahnpasta, da Lilo ja noch keine Probleme hat und sich nur an das Putzen gewöhnen soll.
Anwendung & Dosierung
Das funktioniert kinderleicht: Fingerling überziehen und los geht’s. Der Silberling besteht aus hochwertiger Mikrofaser, die aus besonders robuster Nylonfaser gewebt und mit antibakteriellen Silber-Ionen veredelt wird. Der Hersteller empfiehlt, ihn vor dem ersten Gebrauch sowie nach jeder Anwendung mit warmen Wasser abzuspülen und alle vier bis fünf Wochen auszutauschen.
Beobachtende Wirkung
Ich mache täglich ein paar Minuten für Lilo ein Spiel daraus. Sie checkt gar nicht, was ich von ihr will und findet das Ding auf meinen Finger einfach nur spannend. Trotz ihres ungestümen Charakters ist mein Chihuahua-Mix sehr unsicher. Der Fingerling hilft prima, sie an das Zähneputzen heranzuführen und die Nylonfaser hält einiges aus. Später soll Lilo auch Zahnpasta bekommen, daher habe ich anfangs etwas Leberwurst draufgegeben. Das hat aber sehr geschmiert. Danach habe ich es mit Knochenbrühe versucht, was deutlich besser ging. 
Fazit
Lilo und ich sind vom Fingerling begeistert! Er macht das Putzen der Zähne unkompliziert, ich komme überall hin, sogar bis zu den Backenzähnen, und kann immer genau fühlen, wo ich mich gerade in im Maul meines Hundes befinde. Dank der Silberione sorgt er für eine antibakterielle Maulhygiene. Das beruhigt mich, wenn Lilo am Straßenrand mal wieder anderen Hundekot aufnimmt – das ist ziemlich eklig. Danach nehme ich sofort den Silberling und putze schnell nach. Die Reinigung ist, wie versprochen, sanft und schont das empfindliche Zahnfleisch.
Louise – Kauen statt putzen

Auch mein Havaneser-Mädchen muss sich erst an ihr neues Zuhause gewöhnen, als sie im letzten Jahr einzog. Sie ist noch jung, hat blitzsaubere, weiße Beißerchen und daher keine Probleme. Dennoch möchte ich etwas für ihre Zahngesundheit tun. Da es ihr größtes Vergnügen ist, Dinge anzuknabbern, suche ich nach einer Lösung, die ihren Kauspaß befriedigt, nicht allzu hart und rein natürlich ist. Louise leidet an Magen-Darm-Problemen, das ist eine zusätzliche Herausforderung für jegliche Kauknochen. Aus diesem Grund testen wir die Kräuter Dentals von noms+.
Anwendung & Dosierung
Besonders gefallen mir die Inhaltsstoffe wie Kelpalge, Minze, Petersilie, Leinsamenmehl, Rote Bete und Fenchel. Louise wiegt knapp sechs Kilogramm und erhält täglich einen halben Stick.
Besonderheit für Allergiker
Die Kräuter Dentals von noms+ sind rein pflanzlich und hypoallergen. Das ist wichtig für Allergiker und nahrungsempfindliche Schnauzen, die bei den Proteinen vorsichtig sein müssen und nicht alles vertragen.
Beobachtende Wirkung
Mit Futter ist sie wählerisch, doch bei dem Kräuterbone hat sie nichts zu beanstanden. Er schmeckt, ich atme auf, denn damit haben wir eins der Probleme bereits gelöst. Zugegeben, aufgrund der Fütterungsempfehlung ist der Dentalknochen nicht besonders groß, doch durch seine besondere Form hat sie dennoch ordentlich daran zu kauen. Als Nahrungsergänzung mit Kräutern und Superfoods ist er für ihren empfindlichen Magen optimal geeignet, und sie verträgt ihn vom ersten Moment an sehr gut. 
Fazit
Das Produkt ist leicht verdaulich und schmackhaft. Die strukurierte Form ermöglicht einen mechanischen Abrieb der Zähne und hiflt so, Zahnstein vorzubeugen. Das ist meine Priorität, und bisher funktioniert es prima. Die Sticks haben zudem genau die richtige Konsistenz für Louise – nicht zu hart und nicht zu weich. Sie befriedigen ihr Kaubedürfnis voll und ganz. Für alle Hunde, die wie Louise noch keine Zahnprobleme haben oder Putzen absolut nicht zulassen, sind die Kräuter Dentals von noms+ eine empfehlenswerte Alternative. Ein weiteres Lob gebührt der hypoallergenen Rezeptur und der nachhaltigen Verpackung. Auch das Preis-Leistungs-Verhältnis ist angemessen.
Die Tester: Steffi Beckmann und Wächter, Kristin Bilke und Lilo, Suzanne Eichel und Louise
Fotos: privat (3), Hersteller, adobe stock (1)




