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	<title>Genetik Archive - City Dog</title>
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	<description>Das Magazin für Deutschlands Hundemetropolen</description>
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		<title>Das hündische Bellverhalten- Information – Gefühl – Motivation</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Suzanne Eichel]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 29 Jan 2023 10:13:05 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Dass Hunde bellen, scheint selbstverständlich zu sein. Doch es gibt Rassen, die als besonders „mitteilsam“ gelten. Warum ist das so – und lässt sich Bellverhalten regulieren? Beim Spiel, bei Begegnungen [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.citydog24.de/2023/01/29/das-huendische-bellverhalten-information-gefuehl-motivation/">Das hündische Bellverhalten- Information – Gefühl – Motivation</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.citydog24.de">City Dog</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Dass Hunde bellen, scheint selbstverständlich zu sein. Doch es gibt Rassen, die als besonders „mitteilsam“ gelten. Warum ist das so – und lässt sich Bellverhalten regulieren?</strong></p>
<p>Beim Spiel, bei Begegnungen und in zahlreichenanderen Situationen: Hunde bellen, um Befindlichkeiten auszudrücken – Angst, Alarm, Aufregung, Freude, Frust, Neugierde, Aggression, Einsamkeit oder Langeweile.</p>
<p>Lange war die Forschung rund um den Vierbeiner der Ansicht, Hundegebell habe keine inhaltliche Aussage. Doch mittlerweile ist klar: Es ist Teil ihrer Kommunikation, neben Mimik und Körpersprache. Die Kynologin Dorit Urd Feddersen-Petersen hat in den Neunzigerjahren am Institut für Haustierkunde der Universität Kiel das Lautäußerungsverhalten von Hunden und Wölfen untersucht und ihm damit sozusagen das notwendige Gehör verschafft. Wölfe wuffen kurz und laut und wollen damit in der Regel etwas abwehren. Hunde vermitteln Informationen, Gefühle und Motivation, und zwar ziemlich gut angepasst an die jeweilige Situation.</p>
<figure id="attachment_5146" aria-describedby="caption-attachment-5146" style="width: 300px" class="wp-caption alignright"><a href="https://www.citydog24.de/wp-content/uploads/2023/01/Hunderziehung-Wissenschaft-Hunde-Toene.jpg"><img fetchpriority="high" decoding="async" class="size-medium wp-image-5146" src="https://www.citydog24.de/wp-content/uploads/2023/01/Hunderziehung-Wissenschaft-Hunde-Toene-300x200.jpg" alt="Das Bellverhalten der Hunde" width="300" height="200" srcset="https://www.citydog24.de/wp-content/uploads/2023/01/Hunderziehung-Wissenschaft-Hunde-Toene-300x200.jpg 300w, https://www.citydog24.de/wp-content/uploads/2023/01/Hunderziehung-Wissenschaft-Hunde-Toene-768x512.jpg 768w, https://www.citydog24.de/wp-content/uploads/2023/01/Hunderziehung-Wissenschaft-Hunde-Toene-150x100.jpg 150w, https://www.citydog24.de/wp-content/uploads/2023/01/Hunderziehung-Wissenschaft-Hunde-Toene-600x400.jpg 600w, https://www.citydog24.de/wp-content/uploads/2023/01/Hunderziehung-Wissenschaft-Hunde-Toene-696x464.jpg 696w, https://www.citydog24.de/wp-content/uploads/2023/01/Hunderziehung-Wissenschaft-Hunde-Toene-630x420.jpg 630w, https://www.citydog24.de/wp-content/uploads/2023/01/Hunderziehung-Wissenschaft-Hunde-Toene.jpg 800w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a><figcaption id="caption-attachment-5146" class="wp-caption-text">Der Hund möchte etwas mitteilen<br />© adobe stock</figcaption></figure>
<h2>Bellen als Kommunikation</h2>
<p>Ein Ergebnis jahrtausendelanger Domestikation, das durch gezielte Auslese gefördert<br />
wurde: Im Zusammenleben mit dem Menschen ist das Bellen für Hunde offenbar eine sehr<br />
effektive Möglichkeit zu kommunizieren. Maria Hense, Tierverhaltenstherapeutin und Mensch-und-Hund-Trainerin in Nordrhein-Westfalen, nennt drei wesentliche Gründe dafür, warum einige Hunde(-rassen) mehr bellen als andere.</p>
<p>Zum einen sei es genetisch bedingt, erklärt die Tierärztin, die Dorit Feddersen-Petersen eine Weile bei der wissenschaftlichen Beobachtung von Wölfen und Pudelwölfen begleitet hat. „Bei vielen Rassen ist das Bellen züchterisch gewollt. Sie sollen genau das Bellverhalten liefern, das sie für bestimmte Zwecke einsetzbar macht.&#8220; Den Hofhund als „Alarmanlage“, den Jagdhund als Informanten über die jeweilige jagdliche Situation, den Hütehund als Signalgeber, um nur einige Beispiele zu nennen. „Dann gibt es Hunde, die nervöser sind als andere, da<br />
ist das Bellen oft ein Erregungslaut.&#8220;</p>
<p>Auch das kann rassebedingt sein oder im Laufe des Lebens angeeignet. Infolge einer ungünstigen Welpenzeit beispielsweise oder weil die Lebensumstände für (zu viel) Aufregung sorgen. Und es könne, drittens, eine erlernte Strategie sein, um im Umgang mit ihren Menschen oder anderen Hunden etwas zu erreichen.</p>
<h2>Akzeptanz für laute Hunde sinkt</h2>
<p>Rassen, die wenig oder gar nicht bellen, gibt es übrigens auch. Meist ist das genetisch bedingt, bis hin zu einer anatomischen Besonderheit: Der afrikanische Basenji hat einen besonders flachen Kehlkopf und bringt deshalb keine herzhaften, sondern eher grollende oder jodelähnliche Laute heraus – die durchaus differenziert über seine aktuelle Gemütslage<br />
Auskunft geben.</p>
<p>Früher, als man noch ländlicher und in größeren Distanzen zueinander lebte, war Hundegebell akzeptiert und sogar erwünscht: „Aus der Art des Bellens konnte man oft heraushören, was draußen los war. Kam ein Auto, war es der Tierarzt oder der Milchwagen, stieg jemand aus oder fuhr weiter, war die Situation gefährlich oder belanglos … Je nachdem, wie aufgeregt der<br />
Hund bellte, waren das für den Bauern wichtige Informationen&#8220;, sagt Maria Hense.</p>
<p>Heute leben knapp11 Millionen Hunde in Deutschland, in rund 20 Prozent aller Haushalte bellt (oder jodelt) es also immer wieder mal – oder eben auch öfter. „Kläffer&#8220; sind nicht selten Anlass für Nachbarschaftsstreitigkeiten. Viele Tierbesitzer verzweifeln an der Bellerei – ob in<br />
Haus, Wohnung oder Garten, beim Spaziergang gegenüber Hunden und Menschen, beim Hundetraining oder Autofahren.</p>
<figure id="attachment_5147" aria-describedby="caption-attachment-5147" style="width: 244px" class="wp-caption alignleft"><a href="https://www.citydog24.de/wp-content/uploads/2023/01/Hunderziehung-Wissenschaft-Hunde-Gebell.jpg"><img decoding="async" class=" wp-image-5147" src="https://www.citydog24.de/wp-content/uploads/2023/01/Hunderziehung-Wissenschaft-Hunde-Gebell-300x300.jpg" alt="Das Bellverhalten der Hunde" width="244" height="244" srcset="https://www.citydog24.de/wp-content/uploads/2023/01/Hunderziehung-Wissenschaft-Hunde-Gebell-300x300.jpg 300w, https://www.citydog24.de/wp-content/uploads/2023/01/Hunderziehung-Wissenschaft-Hunde-Gebell-150x150.jpg 150w, https://www.citydog24.de/wp-content/uploads/2023/01/Hunderziehung-Wissenschaft-Hunde-Gebell-768x768.jpg 768w, https://www.citydog24.de/wp-content/uploads/2023/01/Hunderziehung-Wissenschaft-Hunde-Gebell-600x600.jpg 600w, https://www.citydog24.de/wp-content/uploads/2023/01/Hunderziehung-Wissenschaft-Hunde-Gebell-696x696.jpg 696w, https://www.citydog24.de/wp-content/uploads/2023/01/Hunderziehung-Wissenschaft-Hunde-Gebell-420x420.jpg 420w, https://www.citydog24.de/wp-content/uploads/2023/01/Hunderziehung-Wissenschaft-Hunde-Gebell.jpg 800w" sizes="(max-width: 244px) 100vw, 244px" /></a><figcaption id="caption-attachment-5147" class="wp-caption-text">Jeder Hund bellt anders<br />© adobe stock</figcaption></figure>
<h3>Faires Training &#8211; Schimpfen bringt nichts</h3>
<p>Hunde, die bellen, zeigen also generell artgerechtes Verhalten. Allerdings habe es immer auch einen selbstbelohnenden Anteil, erklärt Verhaltensexpertin Hense, was die Häufigkeit fördere. Für ein harmonisches Miteinander in der Beziehung mit dem Mensch sollte das Bellverhalten kontrollierbar sein. Oft passiere aber mehr oder weniger unbeabsichtigt das Gegenteil, durch<br />
eine Überstimulation beispielsweise. „Wenn ich ständig weiter den Ball werfe, wenn der Hund bellt, dann erzeuge ich damit bei dem Tier einen sehr hohen Erregungszustand.“</p>
<p>Mit Umorientieren oder Desensibilisieren lässt sich der „Spaß-Effekt&#8220; des Bellens unterbrechen. Schimpfen bringt dagegen wenig. „Das bestärkt den Hund eher noch, denn Herrchen oder Frauchen regen sich ja auch auf. Also gibt es doch wohl Grund genug für den Alarm …&#8220; Wenn womöglich eine Störung zugrunde liegt, zum Beispiel Angst oder ein Trauma der Grund für die übermäßige Lautäußerung ist, sollte ein Verhaltensexperte hinzugezogen werden. Absolut keine Option sind für die Tierärztin und Verhaltensexpertin Hilfsmittel<br />
wie Sprüh- oder Vibrationshalsbänder. Strafreize haben immer Nebenwirkungen. Sie werden<br />
mit der Sache verknüpft, die der Hund gerade anschaut, den anderen Hund, den Menschen &#8230; Der Stress steigt, die innere Erregung auch.</p>
<p>&#8222;Es finden immer auch andere Lernprozesse statt, die der Halter gar nicht will.&#8220; Eine der wichtigsten Maßnahmen kommt ganz ohne viel Drumherum und Training aus. „Wenn ich möchte, dass mein Hund insgesamt weniger bellt, muss ich die Bellhäufigkeit im Alltag so weit wie möglich reduzieren&#8220;, erklärt Hense.</p>
<p>Kirsten Wolf</p>
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		<title>Die Wahl des richtigen Hundes</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Suzanne Eichel]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 29 May 2020 07:39:09 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Für die perfekte Partnerwahl gibt es keine Patentrezepte. Denn jeder Hund ist eine ganz eigene Persönlichkeit, und die hat wiederum sehr viel mit der des Halters zu tun. Für eine [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Für die perfekte Partnerwahl gibt es keine Patentrezepte. Denn jeder Hund ist eine ganz eigene Persönlichkeit, und die hat wiederum sehr viel mit der des Halters zu tun. Für eine ideale Verbindung ist es aber wichtig zu wissen, was es mit den verschiedenen Hundetypen und Rasseklischees auf sich hat.</strong></p>
<p>Schenken wir den Rassebeschreibungen Glauben, so scheinen Wesen und die besonderen Eigenschaften eindeutig zu sein. So heißt es gerne, Golden Retriever, Berner Sennenhunde oder Eurasier wären die perfekten Familienhunde. Der Border Collie dagegen super schlau, der Australian Shepherd ein Workaholic, Dalmatiner echte Sportskanonen, Mops &amp; Co. eherCouchpotatoes. Anfänger seien mit Pudel oder einem Cavalier King Charles Spaniel bestens beraten. Zudem gibt es noch einige Pauschalaussagen, die da lauten: Hündinnen sind leichter zu handhaben als Rüden, Tierschutzhunde alle verkrachte Existenzen, kleine Hunde gehören in die Stadt und große in ein Haus mit Garten. Und nicht zu vergessen: Mit einem Welpen ist alles ganz einfach und der vollkommene Hunde gelingt garantiert.</p>
<figure id="attachment_1934" aria-describedby="caption-attachment-1934" style="width: 300px" class="wp-caption alignleft"><a href="https://www.citydog24.de/wp-content/uploads/2020/05/Hundeerziehung-Mensch-und-Hund-Charakter.jpg"><img decoding="async" class="size-medium wp-image-1934" src="https://www.citydog24.de/wp-content/uploads/2020/05/Hundeerziehung-Mensch-und-Hund-Charakter-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" srcset="https://www.citydog24.de/wp-content/uploads/2020/05/Hundeerziehung-Mensch-und-Hund-Charakter-300x200.jpg 300w, https://www.citydog24.de/wp-content/uploads/2020/05/Hundeerziehung-Mensch-und-Hund-Charakter-768x512.jpg 768w, https://www.citydog24.de/wp-content/uploads/2020/05/Hundeerziehung-Mensch-und-Hund-Charakter-150x100.jpg 150w, https://www.citydog24.de/wp-content/uploads/2020/05/Hundeerziehung-Mensch-und-Hund-Charakter-600x400.jpg 600w, https://www.citydog24.de/wp-content/uploads/2020/05/Hundeerziehung-Mensch-und-Hund-Charakter-696x464.jpg 696w, https://www.citydog24.de/wp-content/uploads/2020/05/Hundeerziehung-Mensch-und-Hund-Charakter-630x420.jpg 630w, https://www.citydog24.de/wp-content/uploads/2020/05/Hundeerziehung-Mensch-und-Hund-Charakter.jpg 800w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a><figcaption id="caption-attachment-1934" class="wp-caption-text">Gleiche Charaktere passen nicht immer zusammen<br />©New Africa &#8211; stock.adobe.com</figcaption></figure>
<p>So könnte es jetzt endlos weitergehen. Auf der Suche nach dem geeigneten Vierbeiner versprechen Online-Tests, mit ein paar Fragen und Klicks den idealen Begleiter ausfindig zu machen. Die Auswertungen hingegen haben meist eher Unterhaltungswert und sind teilweise wirklich skurril. Der Boston Terrier scheint seltsamerweise immer zu passen. Gerne auch der Chihuahua, wenn ein Wachhund gesucht wird. Folglich müsste der perfekte Partner doch schnell zu finden sein, oder?</p>
<h2>Nicht alles ist genetisch vorhersebar</h2>
<p>Aussehen, Fell, Größe und Gewicht des Hundes einer Rasse geben zunächst einmal Aufschluss über einen geeigneten Kandidaten. Auch ist es in gewissem Maße sinnvoll, den „Verwendungszweck“ als Kriterium in die Waagschale zu werfen. Sei es der Begleiter zur Jagd, der Wachhund für Haus und Hof oder der Sportkamerad. Soll es aber nur ein geselliger Gefährte sein, wird es schon schwieriger. Leider ist die Realität nichtso wie die Züchter uns das vermitteln.</p>
<figure id="attachment_1936" aria-describedby="caption-attachment-1936" style="width: 300px" class="wp-caption alignright"><a href="https://www.citydog24.de/wp-content/uploads/2020/05/Hundeerziehung-Rassen-Charakter.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-1936" src="https://www.citydog24.de/wp-content/uploads/2020/05/Hundeerziehung-Rassen-Charakter-300x129.jpg" alt="" width="300" height="129" srcset="https://www.citydog24.de/wp-content/uploads/2020/05/Hundeerziehung-Rassen-Charakter-300x129.jpg 300w, https://www.citydog24.de/wp-content/uploads/2020/05/Hundeerziehung-Rassen-Charakter-768x329.jpg 768w, https://www.citydog24.de/wp-content/uploads/2020/05/Hundeerziehung-Rassen-Charakter-150x64.jpg 150w, https://www.citydog24.de/wp-content/uploads/2020/05/Hundeerziehung-Rassen-Charakter-600x257.jpg 600w, https://www.citydog24.de/wp-content/uploads/2020/05/Hundeerziehung-Rassen-Charakter-696x298.jpg 696w, https://www.citydog24.de/wp-content/uploads/2020/05/Hundeerziehung-Rassen-Charakter.jpg 800w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a><figcaption id="caption-attachment-1936" class="wp-caption-text">Jeder Hund hat einen inidivduellen Charakter<br />©DoraZett &#8211; stock.adobe.com</figcaption></figure>
<p>Die Erklärung dafür liegt in der Erblichkeit. Sie beschreibt die genetischen Einflüsse auf die Variabilität. Bei der Grundpersönlichkeit eines Lebewesens liegt diese bei etwa einem Drittel, bei den individuellen Persönlichkeitsmerkmalen sowie den verschiedenen Verhaltenseigenschaften zwischen unter 10 und maximal 25 Prozent. Das erklärt zum Beispiel, warum es passieren kann, dass der gewünschte Jagd- oder Apportierhund nichts von seinen vermeintlichen Fähigkeiten weiß. Hinzu kommt, dass viele Rassen auf Schönheit und nicht auf Gesundheit und Wesen gezüchtet werden. Je höher die Nachfrage nach einem bestimmten Modehund, umso mehr wird gezüchtet. Die hohe genetische Belastung und das Inzuchtniveau beeinträchtigen die Lebensqualität der Vierbeiner erheblich. Entsprechend groß sind auch die vorprogrammierten Probleme, Verhaltensauffälligkeiten inklusive.</p>
<h2>Persönlichkeit muss sich erst formen</h2>
<p>Für Persönlichkeitsmerkmale wie beispielsweise Lebhaftigkeit, Furchtlosigkeit, Neugier oder Geselligkeit gibt es eine gewisse genetische Basis, aber die eigentliche Persönlichkeit nebst individuellen Eigenschaften formt sich erst durch die Interaktion mit der Umwelt. Das schließt alle Lernerfahrungen und die Erziehung mit ein. Ebenso spielen die epigenetischen Einflüsse durch die Erfahrungen der Elterntiere, der Qualität des Lebensraumes, der Fürsorglichkeit der Mutterhündin und viele weitere<span style="text-decoration: line-through;">n </span>eine wesentliche Rolle &#8211; nicht zuletzt der Einfluss des Halters.</p>
<figure id="attachment_1932" aria-describedby="caption-attachment-1932" style="width: 300px" class="wp-caption alignleft"><a href="https://www.citydog24.de/wp-content/uploads/2020/05/Hundeerziehung-Charakter-A-Typen.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-1932" src="https://www.citydog24.de/wp-content/uploads/2020/05/Hundeerziehung-Charakter-A-Typen-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" srcset="https://www.citydog24.de/wp-content/uploads/2020/05/Hundeerziehung-Charakter-A-Typen-300x200.jpg 300w, https://www.citydog24.de/wp-content/uploads/2020/05/Hundeerziehung-Charakter-A-Typen-768x512.jpg 768w, https://www.citydog24.de/wp-content/uploads/2020/05/Hundeerziehung-Charakter-A-Typen-150x100.jpg 150w, https://www.citydog24.de/wp-content/uploads/2020/05/Hundeerziehung-Charakter-A-Typen-600x400.jpg 600w, https://www.citydog24.de/wp-content/uploads/2020/05/Hundeerziehung-Charakter-A-Typen-696x464.jpg 696w, https://www.citydog24.de/wp-content/uploads/2020/05/Hundeerziehung-Charakter-A-Typen-630x420.jpg 630w, https://www.citydog24.de/wp-content/uploads/2020/05/Hundeerziehung-Charakter-A-Typen.jpg 800w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a><figcaption id="caption-attachment-1932" class="wp-caption-text">Kleine Draufgänger sind oft A-Typen<br />©master1305 &#8211; stock.adobe.com</figcaption></figure>
<h2>Wenn der Hund ein A-Typ ist</h2>
<p>Unverkennbar sind sich Mensch und Hund in gewisser Weise ähnlich. Gemeint ist nicht die äußere Übereinstimmung, sondern vielmehr die der zwei Grundpersönlichkeiten, beeinflusst durch das nicht willentlich kontrollierbare vegetative Nervensystem, den Sympathikus und den Parasympathikus. Erster steuert Aktivität, Angriff und Flucht, der Gegenspieler, auch Vagus genannt, sorgt für Ruhe und Erholung.Bei den Hunden gibt es demzufolge den wagemutigen, neugierigen, proaktiven und mit viel Tatendrang ausgestatteten A-Typen. Dieser kühne Charakter versucht mit seinem aktiven Adrenalin-Noradrenalin-Stresssystem Probleme durch Kampf oder Flucht zu lösen. Salopper formuliert könnte er als kopflos, schnell überfordert, ungeduldig, übermotiviert und hektisch bezeichnet werden. Etwas planlos stürzt sich dieser Typ in bestimmte Situationen, versucht beispielsweise beim Erstkontakt mit Artgenossen die Oberhand zu gewinnen, lässt sich schnell erhitzen, aber auch ebenso schnell wieder runterfahren. Stressbedingt sind diese Hunde oft untergewichtig. Der Terrier beispielsweise entspricht oftmals diesem Wesen. Kleiner Hund – ganz groß!</p>
<h2>B-Typen sind eher scheu</h2>
<p>Innerhalb einer Rasse kann es aber durchaus beide Grundstresstypen sowie unterschiedliche Ausprägungen davon geben! Dennoch werden Neufundländer oder Bulldoggen oft mit dem B-Typ assoziiert. Dieser ist scheu, zurückhaltend und eher reaktiv. In Konflik</p>
<figure id="attachment_1933" aria-describedby="caption-attachment-1933" style="width: 300px" class="wp-caption alignright"><a href="https://www.citydog24.de/wp-content/uploads/2020/05/Hundeerziehung-Charakter-B-Typ.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-1933" src="https://www.citydog24.de/wp-content/uploads/2020/05/Hundeerziehung-Charakter-B-Typ-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" srcset="https://www.citydog24.de/wp-content/uploads/2020/05/Hundeerziehung-Charakter-B-Typ-300x200.jpg 300w, https://www.citydog24.de/wp-content/uploads/2020/05/Hundeerziehung-Charakter-B-Typ-768x512.jpg 768w, https://www.citydog24.de/wp-content/uploads/2020/05/Hundeerziehung-Charakter-B-Typ-150x100.jpg 150w, https://www.citydog24.de/wp-content/uploads/2020/05/Hundeerziehung-Charakter-B-Typ-600x400.jpg 600w, https://www.citydog24.de/wp-content/uploads/2020/05/Hundeerziehung-Charakter-B-Typ-696x464.jpg 696w, https://www.citydog24.de/wp-content/uploads/2020/05/Hundeerziehung-Charakter-B-Typ-630x420.jpg 630w, https://www.citydog24.de/wp-content/uploads/2020/05/Hundeerziehung-Charakter-B-Typ.jpg 800w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a><figcaption id="caption-attachment-1933" class="wp-caption-text">Bullodggen sind eher zurückhaltend<br />©Attila &#8211; stock.adobe.com</figcaption></figure>
<p>tsituationen reagiert er zögerlich, und im Extremfall tut er gar nichts. Er ist ein Meidestratege, der sich lieber aus Streitigkeiten heraushält und das Geschehen aus der Ferne beobachtet. Grundsätzlich ausgeglichener und etwas schwerfälliger neigt dieser zurückhaltende Typ durch die Verknüpfung mit dem Kortisolsystem unter Dauerstress zu Übergewicht.</p>
<h2>Die fünf Persönlichkeitsachsen des Hundes</h2>
<p>Neben den beschriebenen Grundcharakteren lassen sich mit dem Fünf-Faktoren-Modell aus der Humanpsychologie weitere Persönlichkeitsmerkmale beim Hund klassifizieren.</p>
<figure id="attachment_1935" aria-describedby="caption-attachment-1935" style="width: 300px" class="wp-caption alignleft"><a href="https://www.citydog24.de/wp-content/uploads/2020/05/Hundeerziehung-Persönlichkeit-Individuum.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-1935" src="https://www.citydog24.de/wp-content/uploads/2020/05/Hundeerziehung-Persönlichkeit-Individuum-300x300.jpg" alt="" width="300" height="300" srcset="https://www.citydog24.de/wp-content/uploads/2020/05/Hundeerziehung-Persönlichkeit-Individuum-300x300.jpg 300w, https://www.citydog24.de/wp-content/uploads/2020/05/Hundeerziehung-Persönlichkeit-Individuum-150x150.jpg 150w, https://www.citydog24.de/wp-content/uploads/2020/05/Hundeerziehung-Persönlichkeit-Individuum-768x768.jpg 768w, https://www.citydog24.de/wp-content/uploads/2020/05/Hundeerziehung-Persönlichkeit-Individuum-600x600.jpg 600w, https://www.citydog24.de/wp-content/uploads/2020/05/Hundeerziehung-Persönlichkeit-Individuum-696x696.jpg 696w, https://www.citydog24.de/wp-content/uploads/2020/05/Hundeerziehung-Persönlichkeit-Individuum-420x420.jpg 420w, https://www.citydog24.de/wp-content/uploads/2020/05/Hundeerziehung-Persönlichkeit-Individuum.jpg 800w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a><figcaption id="caption-attachment-1935" class="wp-caption-text">Auf die Persönlichkeit des Hundes kommt es an<br />©velazquez &#8211; stock.adobe.com</figcaption></figure>
<p><strong>1.Emotionale Stabilität: </strong>Wie verhält sich der Vierbeiner in stressigen Situationen? Bleibt er cool, oder lässt er sich schnell aus der Ruhe bringen? Ist er entspannt oder unsicher, ängstlich, gehemmt und zeigt wenig Selbstbewusstsein?</p>
<p><strong>2. Offenheit für neue Erfahrungen (Trainierbarkeit): </strong>Ist der Hund Neuem gegenüber aufgeschlossen und begeisterungsfähig, oder hält er sich im Gegenteil tatenlos zurück? Wie clever ist die Fellnase?</p>
<p><strong>3. Geselligkeit: </strong>Liebt Bello das Spiel und die gemeinsamen Aktivitäten sowohl mit seinesgleichen als auch dem Menschen, oder verhält er sich schüchtern, gar misstrauisch?</p>
<p><strong>4. Extrovertiertheit: </strong>Wie nimmt er seine Umwelt wahr? Ist er erkundungs- und kontaktfreudig und liebt die Aufregung, oder ist ihm mehr nach Rückzug und Ruhe zumute?</p>
<p><strong>5. Gewissenhaftigkeit: </strong>Kann sich der Vierbeiner ausdauernd mit einer Aufgabe beschäftigen? Wie konzentriert und beharrlich ist er bei der Sache?</p>
<p>Natürlich gibt es noch viele weitere relevante Verhaltensmerkmale wie stur, frustriert, übermäßig wachsam bis hin zu depressiv. Die Forschung bezieht sich jedoch vorrangig auf die zuvor aufgezählten, auch weil sie sich wunderbar mit dem Menschen vergleichen lassen.</p>
<h3>Stimmt das: Gleich und gleich gesellt sich gern?</h3>
<p>Das mag auf den ersten Blick richtig erscheinen, gibt es doch schließlich die beiden Grundstresstypen übereinstimmend bei Hunden wie Menschen. Doch das Gegenteil ist der Fall. Stellen Sie sich doch mal zwei fast explodierende A-Typen im täglichen Miteinander vor. Wer bringt diese Hitzköpfe wieder in die Entspannung? Oder leben zwei träge B-Typen zusammen, wer holt sie vom Sofa? Der Idealfall ergänzt sich. Dies zeigen übrigens vielfach die Wölfe. Die Elterntiere bilden eine Einheit aus beiden Typen. Aber keine Sorge, ein kontaktfreudiges und sportbegeistertes Frauchen oder Herrchen muss sich keine scheue Schlaftablette ins Haus holen. Das könnte ins Auge gehen. Oder doch nicht?</p>
<figure id="attachment_1388" aria-describedby="caption-attachment-1388" style="width: 300px" class="wp-caption alignright"><a href="https://www.citydog24.de/wp-content/uploads/2019/11/Leben-mit-Hund-Tierbetreuung.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-1388" src="https://www.citydog24.de/wp-content/uploads/2019/11/Leben-mit-Hund-Tierbetreuung-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" srcset="https://www.citydog24.de/wp-content/uploads/2019/11/Leben-mit-Hund-Tierbetreuung-300x200.jpg 300w, https://www.citydog24.de/wp-content/uploads/2019/11/Leben-mit-Hund-Tierbetreuung-768x513.jpg 768w, https://www.citydog24.de/wp-content/uploads/2019/11/Leben-mit-Hund-Tierbetreuung-150x100.jpg 150w, https://www.citydog24.de/wp-content/uploads/2019/11/Leben-mit-Hund-Tierbetreuung-600x401.jpg 600w, https://www.citydog24.de/wp-content/uploads/2019/11/Leben-mit-Hund-Tierbetreuung-696x465.jpg 696w, https://www.citydog24.de/wp-content/uploads/2019/11/Leben-mit-Hund-Tierbetreuung-629x420.jpg 629w, https://www.citydog24.de/wp-content/uploads/2019/11/Leben-mit-Hund-Tierbetreuung.jpg 800w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a><figcaption id="caption-attachment-1388" class="wp-caption-text">Welche Typen passen denn nun wirklich zusammen?<br />©Yakobchuk Olena &#8211; stock.adobe.com</figcaption></figure>
<p>Aktuelle Forschungsergebnisse von William J. Chopik von der Michigan State University USA zeigen, dass Hunde und ihre Halter einige Charaktereigenschaften teilen. Das Erstaunliche aber ist, dass auch die Vierbeiner im Laufe ihres Lebens bis zu einem gewissen Maße ihre Persönlichkeit verändern können. Was nicht bedeutet, dass aus einem Angsthund ein Draufgänger oder einem totalen Energiebolzen ein Buddha wird. Aber ist der Mensch entspannt, ist es auch der tierische Mitbewohner. Oder auch umgekehrt. Wer hier wen erdet bleibt zu klären. Die Hypothese zur Gleichartigkeit lautet: Teils liegt das am Hund, der charakterlich zu einem passt, und teils färbt es eben auf den Menschen ab ab. Christine Holst</p>
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		<title>Domestikationsmerkmale &#8211; Die Genetik der Hundeohren</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Suzanne Eichel]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 13 May 2019 06:00:58 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Dog-Akademie]]></category>
		<category><![CDATA[Hundeerziehung]]></category>
		<category><![CDATA[Charles Darwin]]></category>
		<category><![CDATA[Fluchthormon]]></category>
		<category><![CDATA[Forschung]]></category>
		<category><![CDATA[Genetik]]></category>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Es gibt zwar eine große Vielfalt an Hunderassen, aber letztendlich können sie alle in zwei Kategorien unterteilt werden: solche mit Schlapp- und solche mit Stehohren. Bei den engsten Verwandten der Hunde, den Wölfen, kommt hingegen nur eine Form vor: die Stehohren. Die Frage, warum Hunde herunterhängende Ohren haben können, Wölfe aber nicht, die beschäftigte vor 150 Jahren bereits Charles Darwin. Ihm war unter anderem aufgefallen, dass viele domestizierte Tiere herunterhängende Ohren aufwiesen.  Er schlussfolgerte daraus, dass die Domestikation durch den Menschen in irgendeiner Form dazu führen musste, dass die Tiere ihre Ohren nicht mehr aufstellen und nur noch geringfügig drehen und bewegen</p>
<h2><strong>Ein Gendefekt sorgt für Schlappohren<br />
</strong></h2>
<p>Viele Wissenschaftler forschten mit Tieren, wir Silberfüchsen, um diesem Rätsel auf die Spur zu kommen. Dabei fanden sie heraus, dass die sehr zutraulichen Tiere, die als erste in die Zucht eingingen, einen leichten genetischen Defekt hatten und daher weniger Adrenalin produzierten. Adrenalin gilt auch als „Fight-and-Flight“-Hormon, die Vierbeiner waren also weniger ängstlich und aggressiv. Dieser genetische Defekt wurde dann über die Generationen weitervererbt. Und der bewirkt unter anderem auch eine veränderte Körperstrukur.</p>
<figure id="attachment_1001" aria-describedby="caption-attachment-1001" style="width: 300px" class="wp-caption alignleft"><a href="https://www.citydog24.de/wp-content/uploads/2019/05/Hundeerziehung-Wissenschaft-Hunderassen.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-1001" src="https://www.citydog24.de/wp-content/uploads/2019/05/Hundeerziehung-Wissenschaft-Hunderassen-300x144.jpg" alt="" width="300" height="144" srcset="https://www.citydog24.de/wp-content/uploads/2019/05/Hundeerziehung-Wissenschaft-Hunderassen-300x144.jpg 300w, https://www.citydog24.de/wp-content/uploads/2019/05/Hundeerziehung-Wissenschaft-Hunderassen-768x370.jpg 768w, https://www.citydog24.de/wp-content/uploads/2019/05/Hundeerziehung-Wissenschaft-Hunderassen-150x72.jpg 150w, https://www.citydog24.de/wp-content/uploads/2019/05/Hundeerziehung-Wissenschaft-Hunderassen-600x289.jpg 600w, https://www.citydog24.de/wp-content/uploads/2019/05/Hundeerziehung-Wissenschaft-Hunderassen-696x335.jpg 696w, https://www.citydog24.de/wp-content/uploads/2019/05/Hundeerziehung-Wissenschaft-Hunderassen.jpg 800w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a><figcaption id="caption-attachment-1001" class="wp-caption-text">Jede Rasse ist verschieden<br />@CYNOCLUB</figcaption></figure>
<p>Es besteht also eine Kopplung zwischen den charakterlichen und den physiologischen Merkmalen der Tiere.  Sämtliche domestizierten Tiere weichen körperlich stark von ihren wildlebenden Verwandten ab. Sie sind häufiger gefleckt, haben kleinere Gebisse und Kiefer, teilweise ein kleineres Gehirn und … Schlappohren. Wölfe haben also keine Schlappohren, weil sie niemals domestiziert wurden.</p>
<h2><strong>Hund mit spitzen Ohren sind wachsamer</strong></h2>
<p>Lässt sich daraus nun schlussfolgern, dass Hunde, je schlapper ihre Hörorgane, desto zahmer sind? Einige Wissenschaftler gehen davon aus. Denn die sogenannten urtümlichen Rassen, wie europäische und nordische Spitze oder der japanische Shiba und Akita Inu, haben noch eine besondere genetische Nähe zu den Wölfen. Sie werden oft zu Wach- und Hütezwecken eingesetzt, besitzen eine hohe Intelligenz sowie eine gewisse Unabhängigkeit vom Menschen. Sie gelten als furchtlose Hunde, die gerne selbst Entscheidungen treffen. Und ihre Ohren? Die sind selbstverständlich spitz!</p>
<p>Diese Erkenntnis lässt sich natürlich nicht ausnahmslos auf jeden Hund übertragen. So sind solche mit spitzen Ohren nicht in jedem Fall unabhängiger und schlauer beziehungsweise Schlappohrenträger nicht notwendigerweise anhänglich und menschenbezogen. Aber wer ganz sicher gehen möchte oder Hundeanfänger ist, sollte sich vielleicht eher einen treuen Begleiter mit hängenden Horchern aussuchen.</p>
<p>Luisa Hetmann</p>
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