© Ash Parton; Huw Groucutt

Archäologie

Freunde seit der Steinzeit

Bislang waren es Knochen und Grabstätten, die vermuten ließen, dass Vier- und Zweibeiner eine uralte Beziehung verbindet. Doch nun werteten Archäologen Bilder aus der Steinzeit aus, die Eindrucksvolles erzählen – und beweisen, dass schon unser Vorfahr seinen besten Freund an der Leine führte.

 

Immer wieder entdecken Forscher und Wissenschaftler neue Beweise für die jahrtausendealte Beziehung zwischen Mensch und Hund. So belegen die Forschungen eines internationalen Teams um Olaf Thalmann von der finnischen Universität Turku in einer Publikation aus dem Jahr 2013, dass die Domestizierung des Wolfes in Europa vor 18 000 bis 32 000 Jahren ihren Anfang nahm. Und 2016 entdeckt Robert Losey von der University of Alberta mit seinen Kollegen steinzeitliche Hundegräber am Baikalsee in Russland. 5000 bis 8000 Jahre sind sie alt. Die Forscher stellten fest, dass die vierbeinigen Begleiter begraben wurden wie Menschen. Diese Knochenfunde mit den daraus resultierenden Theorien zur Beziehung zwischen Homo sapiens und Kaniden werden nun von einer sensationellen Entdeckung gestützt: Steinbilder, sogenannte Petroglyphen, die zeigen, wie Menschen und Hunde gemeinsam jagten und lebten.

 

Mehr über das Leben der Hunde in der Steinzeit lesen Sie in der aktuellen Ausgabe.