Die Bandscheibe des Hundes

Plötzlich gelähmt

Im Dezember 2016 springt Appenzeller Henri übermütig nach einem Ball. Als er wieder auf seinen Pfoten landet, ist er gelähmt. Die Tierärzte geben ihn auf, aber eine Hundephysiotherapeutin aus Schwerin rettet dem Pfundskerl das Leben.

 

Wie gerne würde Brigitte Buchbinder aus Schwarzenbek bei Hamburg die Ereignisse des 4. Dezember 2016 ungeschehen machen. Wie jeden Tag geht sie mit ihren drei Hunden spazieren. Rüde Henri ist eine Sportskanone, hat schon bei vielen Agility-Turnieren Preise gewonnen. Unermüdlich fliegt der Ball. Einmal besonders weit. Henri rast los, jagt ihm hinterher, springt, fängt ihn in der Luft. Als er landet, jault er auf. Ein Aufschrei des Schmerzes. Er war auf der Eisschicht einer Pfütze ausgerutscht. Wieder und wieder versucht der starke Hund sich aufzurichten. Doch die Vorderpfoten sind wie Pudding, rutschen immer wieder weg. Die Hinterläufe rühren sich gar nicht mehr. Verzweifelt ruft sein Frauchen sofort im Tiergesundheitszentrum Grußendorf bei Osnabrück an. „Kommen Sie sofort“, raten die Tierärzte am Telefon. „Bei einer Wirbelverletzung zählen Stunden.“ Drei Stunden später schauen die Tierärzte auf das MRT-Bild und schütteln den Kopf. Dort, wo am Übergang der Brustwirbel- zur Lendenwirbelsäule normalerweise eine Bandscheibe sitzt, sind bei Henri nur noch Faserfetzen zu sehen.

 

Wie Henri erfolgreich behandelt werden konnte, lesen Sie in der aktuellen Ausgabe.