Radsport mit Hund

Vier Pfoten und ein Bike

Hund und Rad – eine ideale Kombination für sportlich ambitionierte Zwei- und Vierbeiner. Kleine Rassen oder Senioren sind dabei lieber im Korb oder Anhänger mit an Bord. Damit eine Tour an der frischen Luft für alle zum Vergnügen wird, gilt es einige Regeln zu beachten.

 

Fahrrad fahren ist nicht nur umweltschonend, sondern auch gesund. Von dem Herz-Kreislauf-Training per Bike profitieren Menschen und bewegungsfreudige Vierbeiner gleichermaßen. Ob die Hunde daran Spaß haben, hängt von ihrer Statur und Fitness ab. Windhunde lieben es beispielsweise rasant, sind aber keine Langstreckenläufer. Jack Russell Terrier dagegen ausdauernd, mögen jedoch ein gemächliches Tempo. Sportliche Rassen bevorzugen eine angemessene Geschwindigkeit, dürfen aber auch mal richtig Gas geben und gefordert werden. Es versteht sich von selbst, dass nur ausgewachsene Hunde ab zwölf Monaten, die gesund und wohlerzogen sind, am Rad mitlaufen dürfen. Zu Beginn oder nach der langen Winterpause ist ein behutsames Training ratsam, um Verletzungen oder Unfälle zu vermeiden.

 

Bringt der Vierbeiner von Haus aus alle Eigenschaften für diesen Sport mit, muss er sich zunächst an die ungewohnte Bewegungsart und das Gefährt gewöhnen. Gehorsam und Leinenführigkeit sind die Voraussetzung dafür, sonst kann es sehr gefährlich werden, und das Vergnügen ist schnell vorbei. Ohne ein Training geht es nicht, denn Bello muss lernen, sich voll und ganz auf seinen Halter zu konzentrieren. Das bedeutet im ersten Schritt: Das Rad wird geschoben und der Hund an der Leine geführt, abwechselnd rechts und links davon. Klappt das ohne Probleme, heißt es aufsitzen und kurze Proberunden drehen, zunächst ohne Leine, dann mit Hilfsmittel ...

 

In der aktuellen Ausgabe haben wir zahlreiche Trainings- und Sicherheitstipps für Sie zusammengestellt.