Jan Philipp Reemtsma

Einige Hunde und ein ganz besonderer

Was sucht der Hund auf dem Gemälde? Diese Frage stellte sich der bekannte Literaturprofessor Jan Philipp Reemtsma und findet überraschende Antworten. Wir haben mit ihm über sein Buch, die Beziehung zwischen Mensch und Hunden gesprochen – und über Franz.

 

Es gibt ein Werk von Rembrandt, „Der barmherzige Samariter“, auf dem ist recht prominent ein Hund zu sehen, der vorne im Bild, tja, ein Häufchen macht. Es ist das zweite Gemälde von insgesamt 39, mit dem sich Jan Philipp Reemtsma in seinem Büchlein „Einige Hunde“ beschäftigt. Das kleine Werk mit 104 Seiten ist keine wissenschaftliche Abhandlung, vielmehr schlendert der Autor durch die Welt der Malerei, stolpert dabei über einige Vierbeiner in Gemälden, die zwar irgendwie plausibel sind, aber gleichzeitig stutzen lassen, und entwickelt eine Interpretation. Bei Rembrandts Gemälde lautet sein erster Impuls: „Drauf geschissen!“ Was erstens lustig ist und zweitens ganz passend. Der Umgang mit Kunst darf eben auch gern aus dem Bauch heraus erfolgen.

 

Nun ist Jan Philipp Reemtsma unter anderem Publizist, Germanist und Sozialforscher, kurz: ein belesener Mann von 66 Jahren mit einem recht beeindruckenden Lebenslauf. Somit geht er nicht nur humorvoll und intuitiv, sondern auch systematisch, (psycho-) logisch und mit Sachverstand vor. Genauso begann auch der Weg zum Buch.

 

Die vollständige Reportage lesen Sie in der aktuellen Ausgabe.