Der richtige Transport

Eine sichere Fahrt für die Vierbeiner

Die Urlaubszeit steht an, und natürlich soll Bello mit auf Reisen gehen. Am bequemsten ist für ihn die Fahrt im Auto oder Wohnmobil. Doch dabei gilt es einiges zu beachten.

 

Wer eine Fahrt mit dem Auto plant, sollte sich Gedanken machen, wie er den Hund, der vor dem Gesetzgeber als „Ladung“ gilt, sicher transportiert. So verlangt es mit dem § 23 auch die Straßenverkehrsordnung. Denn der Vierbeiner kann bei einem Frontalaufprall durch die sogenannte Verzögerungskraft schnell zum tödlichen Geschoss im Pkw werden. Entspricht der Halter den Bestimmungen nicht, muss er mit Bußgeldern in Höhe von 35 bis 75 Euro rechnen, teilweise zusätzlich mit Punkten in der Verkehrssünderkartei. „Im Extremfall droht sogar der Verlust des Versicherungsschutzes, wenn es zu einem Unfall kommt“, erklärt der auf Tierschutz- und Tierhalterrecht spezialisierte Anwalt Michael Rockel. Schließlich werde vonseiten der Versicherungen dann stets nachgefragt, wo sich der Hund zum Zeitpunkt des Unfalls befunden habe.

 

Es gibt verschiedene Möglichkeiten, den Hund im Auto zu befördern. Auch wenn er für viele von uns ein Familienmitglied ist, darf er natürlich nicht auf dem Beifahrersitz thronen, dann schon eher auf dem Rücksitz. Hier fühlen sich die meisten Hunde ohnehin wohler. Sie müssen aber unbedingt ein passendes Geschirr tragen, das mit einer kurzen Leine und einem starken, in der Gurtverankerung einklinkbaren Karabiner versehen ist. Besser ist jedoch die Wahl einer geeigneten Transportbox, die es im Handel in unterschiedlichen Ausführungen gibt.

 

Weitere Tipps zur sicheren Beförderung Ihres Vierbeiners finden Sie in der akutellen Ausgabe.