Tierschutz aus zwei Perspektiven

Aus Respekt vor dem Leben

Freud und Leid liegen eng beieinander. Das wissen Menschen, die sich im Tierschutz engagieren und dabei oft gegen Windmühlen kämpfen. Doch jeder Hund, der eine neue Chance erhält, ist den Einsatz wert. Vereinsleiterin Michaela Goldhorn und Pflegemutter Julia Sieverding erzählen von ihrem Alltag, ihren Sorgen, aber auch von dem Glück, Tiere zu retten.

 

Ein bezaubernder Mischling stellte die Welt von Michaela Goldhorn aus Salzgitter gehörig auf den Kopf. Es begann vor gut zwanzig Jahren in der Hundeschule. „Eine Freundin schleppte die süße Hündin an. Sie kam aus der rumänischen ‚Smeura‘, dem weltweit größten Tierheim. Ihre Besitzerin erzählte von den dortigen Zuständen, und dass jede Hilfe dringend gebraucht wird“, erinnert sich die 48-Jährige. „Das brachte für mich den Stein ins Rollen, ich wollte etwas tun, die Zustände vor Ort mit eigenen Augen sehen.“

 

Von dieser ersten Reise kehrte sie mit Herdenschutzhündin Lilly zurück, einer verängstigten Schnauze, die kaum eine Chance auf Vermittlung hatte. Außerdem mit dem Vorsatz im Gepäck, sich von nun an ganz dem Tierschutz zu widmen. Sie sammelte Futter, Decken und andere Sachspenden, fuhr immer wieder nach Rumänien. Gemeinsam mit anderen Tierfreunden besuchte sie eines Tages die Ecarisaj, das städtische Tierheim von Cluj-Napoca. Ihre Eindrücke schildert sie so: „Was wir vorfanden, war einfach unvorstellbar grausam. Hunderte von armen Seelen in kleinsten Verschlägen weggesperrt. Halb verhungert, misshandelt, krank.“ Das war gleichzeitig die Geburtsstunde des Vereins „Fellchen in Not“ ...

 

Die vollständige Reportage finden Sie in der aktuellen Ausgabe.