Claudia & Summer

Einfach mal Anders

Eigentlich wollte Claudia Weidung-Anders einen Weimaraner, stattdessen wurde sie erst zur Patentante und dann zum Frauchen eines Havaneser-Mischlings. Die Liebe geht manchmal ihre eigenen Wege.

Auf Klostergut Besselich ist Summer der heimliche Star und gibt den Ton an. Denn sie ist schließlich der Grund, warum ihr Frauchen die Geschäftsräume ihres Mannes Thomas Anders, kein Geringerer als die bessere Hälfte des berühmten Modern Talking- Duos, zu einem Hundeshop umfunktioniert hat.

 

Aber von Anfang an: Vor 14 Jahren erblickte der Havaneser- Mischling das Licht der Welt – und das sah alles andere als glänzend aus. Im spanischen Tierheim war es wenig luxuriös, die Hoffnung auf ein besseres Leben gering. Doch Summer hatte Glück, sie wurde adoptiert, durfte nach Deutschland ausreisen. In Koblenz angekommen, merkte ihre erste Besitzerin, dass sie das Fellbündel aus Zeitgründen nicht behalten konnte und bat ihre Freundin Claudia Weidung-Anders um Hilfe. Die sprang zunächst als Patentante ein, verliebte sich in die bernsteinfarbenen Augen der Hündin und schließlich zog Summer ganz bei Familie Anders ein.

 

Wie Summer sich die Herzen ihrer Halter im Sturm eroberte, lesen Sie in der aktuellen Ausgabe.



Hilde und Ildikó

Vier Pfoten für die Sehnsucht

Es war Liebe auf den ersten Blick, als ein Welpe bei einem Züchter in Castrop-Rauxel auf die Hamburger Autorin Ildikó von Kürthy zustürmte. So kam Hilde zu ihrem Frauchen, und dies führte wiederum zu einem unerwarteten Reifeprozess.

 

Mini-Goldendoodle Hilde erfüllt so ziemlich alle Anforderungen, die üblicherweise an ein Plüschtier gestellt werden – sie hat weiches Fell, süße Knopfaugen, flauschige Schlappohren und steht auf vier tapsigen Pfoten. Trotzdem ließ sie Ildikó von Kürthy zum einen verzweifeln und schickte sie zum anderen in eine fremde Welt. Es war ein nervenzehrender Start, aber heute betreten beide das Café als eingespieltes Team. Während Frauchen ihre Jacke ablegt, lässt sich Hilde schon mal das Fell kraulen. Wir bestellen, und die goldig-weiche Fellnase macht es sich zu unseren Füßen in Streichelnähe bequem. Auf den Hund kam von Kürthy kurz gefasst aus drei Gründen: Erstens, weil ihre vierbeinige Kindheitsliebe Imperator viel zu jung und plötzlich vor ihren Augen überfahren wurde. Er war so schwer verletzt, dass er gleich auf der Straße von einer Tierärztin eingeschläfert wurde. Sie hatte geweint, und ihr Vater fuhr den Hund in einer Schubkarre zum Haus, damit er dort im Garten begraben werden konnte. „Nach diesem Schock blieb eine Sehnsucht, etwas war unerledigt“, erzählt sie.

 

Wie Hilde das Leben von Ildikó von Kürthy veränderte, lesen Sie in der aktuellen Ausgabe.