Der Zusammenhang zwischen Ernährung und Verhalten

Du bist, was du frisst

Nervosität, Gereiztheit, Schreckhaftigkeit, Aggressivität, Angst – Verhaltensauffälligkeiten der Vierbeiner können auch mit bestimmten Futterkomponenten zusammenhängen, die den Hunden regelrecht aufs Gemüt schlagen. Ein Blick auf die Grundbausteine der Nahrung zeigt, welchen Einfluss sie haben.

 

Zunächst einmal müssen wir mit der These aufräumen, dass allein zu viel Getreide oder Fertigfutter einen negativen Einfluss auf die Psyche der Vierbeiner hat. Bei Studien an Ratten führten mehr Kohlenhydrate sogar zu größerem Wohlbefinden und weniger Aggression. Bei Hunden ist das Ganze schlicht noch nicht ausreichend erforscht. Daher wäre es voreilig, einer bestimmten Fütterungsform oder gar dem Getreide die Schuld für eine Verhaltensauffälligkeit zuzuschieben. Das wäre auch zu einfach, da das Thema wesentlich komplexer ist. Die Zusammensetzung und Qualität der unterschiedlichen Futterbestandteile, zum Beispiel von Aminosäuren, Mineralien, Fetten oder Ballaststoffen, und deren individuelle Verträglichkeit können allerdings erheblich die physische und psychische Verfassung unseres besten Freundes beeinflussen.

 

Eiweiße, auch Proteine genannt, sind die Bausteine des Lebens. Je hochwertiger das Eiweiß im Futter ist, umso weniger benötigt der Hund davon. Sein Bedarf hängt ansonsten vor allem von seinem Alter und der Lebensweise ab. Welpen, Hunde im Wachstum, trächtige oder rekonvaleszente Vierbeiner sowie solche, die körperlich viel leisten, haben grundsätzlich einen höheren Anspruch ...

 

Dr. Charlotte Kolodzey zeigt anhand vieler Beispiele die Wechselwirkung von Ernährung und Verhalten auf.


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