Die Bemessung der Futterration hängt nicht nur von der Größe des Hundes ab

Dem Lebensstil angepasst

Ist es Haarspalterei oder ist doch etwas dran? An der unterschiedlichen Fütterungsweise der Minischnauzen und großen Pfoten scheiden sich immer wieder die Geister. Das muss nicht sein, denn es gibt ihn tatsächlich – den kleinen, aber feinen Unterschied.

 

Der macht sich nicht nur bei der Größe der Portionen oder Kroketten bemerkbar. Es kommt zudem auf das Verhältnis von Kalorien, Körpergröße des Hundes und seiner täglichen Bewegung an. Kleine Hunde wie Dackel oder Chihuahua verbrauchen pro Kilogramm Körpergewicht mehr Energie als größere, da sie im Verhältnis zu ihrem Gewicht eine sehr viel größere Körperoberfläche haben. Über die geht einiges an Wärme verloren, die mit zusätzlicher Energie ausgeglichen werden muss. Agile und sportliche Mini-Kraftpakete brauchen daher eine energiedichte Nahrung, die Fette, Proteine und Kohlenhydrate optimal kombiniert. Alle anderen benötigen magere Fleischsorten, wenig Kohlenhydrate und mehr Ballaststoffe, um ihr Idealgewicht zu halten.

 

Wer seinen Hund mit einem Alleinfutter ernährt, kann davon ausgehen, dass die Zutaten ausgewogen zusammengestellt sind. Der Halter sollte jedoch auf die Kalorien achten. Sie sind entweder auf der Verpackung angegeben oder aber es ist darauf ersichtlich, für welchen Hund das jeweilige Produkt geeignet ist. Auf jeden Fall hilft ein Blick auf die Fütterungsempfehlung. Hier gilt die Faustregel: Schnauzen mit einem höheren Kalorienverbrauch werden mit der maximalen Menge gefüttert. Wer weniger verträgt, bleibt mengenmäßig im unteren Bereich.

 

In der aktuellen Ernährungsreportage erklärt Dr. Kolodzey, worauf Hundehalter bei der Ernährung von kleinen und großen Hunden achten sollten.