Um die Knochenfütterung ranken allerdings auch zahlreiche Mythen, und teilweise wird sogar vor dem Verzehr gewarnt. Aber alles halb so wild, wenn bestimmte Regeln beachtet werden.

Vor Welpenzähnen ist nichts sicher

Ein Welpe kommt ins Haus und die Freude ist groß. Doch spätestens dann, wenn das dritte Paar Schuhe seinem unermüdlichen Knabberdrang zum Opfer gefallen ist, sinkt das Stimmungsbarometer bei Frauchen oder Herrchen. Eigentlich ist nichts vor den spitzen Reißzähnen der Kleinen sicher, daher ist äußerste Vorsicht geboten. Es ist sinnvoll, den Rackern spezielles Welpenspielzeug oder Kaustangen anzubieten, die sie nicht so schnell in alle Einzelteile zerlegen können und die ihren Zahnwuchs unterstützen. Zwischen dem vierten und siebten Lebensmonat befinden sich die Welpen im Zahnwechsel. Die damit verbundenen Schmerzen und Entzündungen vom Zahnfleisch versuchen sie durch ständiges Knabbern erträglicher zu machen.

Welpen müssen viel kauen
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Einfach mal Stress abbauen

Manche Hunde kauen aus Langeweile, andere um Stress abzubauen. Durch die Bewegung des Kiefers lösen sich Anspannungen. Es erfordert außerdem höchste Konzentration einen Knochen zu bearbeiten. Das können sich Halter zunutze machen, um dem Vierbeiner das Alleine bleiben oder eine neue Umgebung erträglicher zu machen oder aber ihm zu helfen an Silvester die Böllerei von draußen etwas auszublenden.

Zahnpflege muss sein

Experten empfehlen, dem felligen Partner mindestens dreimal wöchentlich die Beißerchen zu putzen. Das ist aber nicht jederhunds Sache, daher sind Knochen & C

Kaffeeholz- oder Weinrebenkaustangen versprechen langen Genuss
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o. eine artgerechte Alternative. Sie helfen das Zahnfleisch gesund zu erhalten, reiben Essensreste ab und verhindern Zahnstein. Im Handel gibt es Zahnpflegeartikel, die allerdings genau unter die Lupe genommen werden sollten. Sie enthalten oft viel Zucker, künstliche Geschmacksverstärker oder synthetische Zusatzstoffe. Besser sind Ochsenziemer, Kauwurzeln oder spezielle Hölzer.

Die richtige Knochenfütterung

Rohe Delkiattessen sind ein Genuß
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Um potenzielle Gefahren auszuschließen, sollte grundsätzlich Folgendes beachtet werden: Füttern Sie nur rohe oder getrocknete Knochen. Gekocht werden sie instabil und neigen zum Splittern, was wiederum gefährliche gesundheitliche Folgen nach sich ziehen kann. Gelegentlich reagieren Hunde mit Verdauungsbeschwerden und hartem Stuhl (Knochenkot) auf die rohen Köstlichkeiten. Probieren Sie dann einfach einmal eine andere Sorte aus. Übrigens sind natürliche Knochen mit etwas Fleisch verträglicher für den Magen-Darm-Trakt. Natürliche Außerdem enthalten sie das richtige Maß an Kalzium und Phosphor sowie weitere Mineralstoffe wie Mangan und Zink. Bei gebarften Vierbeinern richtet sich die Knochengabe nach der Größe der täglichen Futterration, damit es nicht zu einem Kalzium-Phosphor-Überschuss kommt.

Welche Kauknochen sind tabu?
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Unbedingt auf die Kalorien achten

Getrocknete Kauartikel sind wahre Kalorienbomben. Schweineohren sollten daher lieber selten auf dem Speiseplan stehen, sondern lieber Ochsenziemer, Rinderhaut, Sehnen oder Rehrippen. Alternativ sind Kauwurzeln oder Kaffeehölzer von CHEWIES eine fettarme Alternative. Auch ein roher Knochen, am besten von einem Kalb oder Lamm, ist eine schmackhafte Abwechslung und darf einmal in der Woche den Speiseplan des besten Freundes bereichern.

Und schlussendlich ist die Größe der begehrten Trophäe entscheidend. Ein zu kleiner Knochen kann von Riesenschnauzen schnell verschluckt werden, Minipfoten dagegen dürfen nicht zu mächtige Portionen erhalten. Suzanne Eichel

 

Kauhölzer von CHEWIES im Vergleich: